Stellungnahme zur Prävention moderner Sklaverei

Diese Stellungnahme steht in Einklang mit der Informationspflicht, die in Abschnitt 54 des UK Modern Slavery Act 2015 ("die Verordnung") dargelegt ist*Darin wird erläutert, welche Schritte The Office Group („TOG“) zur Prävention von moderner Sklaverei und Menschenhandel innerhalb des Unternehmens und der Lieferkette unternommen hat und unternehmen wird.

Unser Unternehmen

TOG ist ein Wegbereiter für Konzepte moderner, gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze in Großbritannien. Heute verfügt TOG über mehr als 12.000 Mitglieder, die über 35 Gebäude verteilt arbeiten. In Kürze kommen weitere Standorte in Deutschland und Großbritannien hinzu. The Office Islington Limited ist ein TOG-Unternehmen, das alle in Großbritannien ansässigen TOG-Mitarbeiter beschäftigt und auch den Großteil der TOG-Zulieferer beauftragt.

Richtlinie

TOG ist der Überzeugung, dass Menschenrechte einem absoluten und weltweiten Standard unterliegen. Das Unternehmen lehnt jegliche Form der Sklaverei, des Menschenhandels, der Zwangs- und Kinderarbeit entschieden ab und geht unter keinen Umständen geschäftliche Beziehungen mit Organisationen ein, von denen es annimmt, dass sie in Aktivitäten dieser Art verwickelt sind.

Eine Reihe von internen Richtlinien soll das Risiko der modernen Sklaverei innerhalb unserer Lieferkette minimieren, darunter die folgenden:

Die Richtlinie zur Prävention moderner Sklaverei, welche unsere Verpflichtung zur Einhaltung der Verordnung bekräftigt. Diese erfordert von unseren Mitarbeitern, bei der Prüfung von Zulieferern stets der Sorgfaltspflicht zu folgen sowie Schulungen zu absolvieren.

Die Whistleblower-Richtlinie ermutigt Mitarbeiter, jegliche Bedenken bezüglich moderner Sklaverei, Menschenhandel, Zwangs- oder Kinderarbeit, zum Beispiel anonym an eine unabhängige Whistleblower-Hotline, zu melden.

Die Richtlinie für Menschenrechte schreibt die Einhaltung der Bestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie der UK-Kinderrechtskonvention vor. Artikel 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen untersagt ausdrücklich jegliche Art der Sklaverei oder des Sklavenhandels.

Schulungen

TOG unterweist seine Mitarbeiter in der Erkennung der Risiken, welche die moderne Sklaverei und der Menschenhandel für unser Unternehmen und unsere Lieferkette mit sich bringen. Im Rahmen spezieller Schulungen lernen Mitarbeiter (vor allem jene, die direkt mit unserer Lieferkette zu tun haben), wie sie potenzielle Verstöße gegen die Verordnung erkennen und melden. Allein der Verdacht auf Sklaverei oder Menschenhandel innerhalb der Lieferkette ist Grund für eine Meldung. TOG arbeitet bei seinen Mitarbeiterschulungen zum Thema moderne Sklaverei und Menschenhandel mit externen Unternehmen wie Anwaltskanzleien zusammen.

Stärkeres Bewusstsein für moderne Sklaverei

Am 18. Oktober 2019 hat TOG in Zusammenarbeit mit einer Wohlfahrtseinrichtung, die sich mit Sklaverei befasst, einen Anti-Sklaverei-Tag veranstaltet, um das Bewusstsein aller TOG-Mitarbeiter für moderne Sklaverei und Menschenhandel zu fördern.

Richtlinie zu Outsourcing und Dienstleistungen von Drittanbietern

TOG verpflichtet sich, sicherzustellen, dass wir über ein solides und gut verwaltetes Netzwerk von Drittanbietern verfügen, auch zur Vermittlung von Gelegenheitsarbeiten (z. B. für Reinigungs- und Sicherheitspersonal). Jedoch sind wir uns bewusst, dass das Outsourcing von Dienstleistungen und die Nutzung von Drittanbietern mit gewissen Risiken und Verantwortungen einhergeht. Deshalb sorgen wir aktiv für die Überwachung all unserer Outsourcing- und Drittanbieter-Vereinbarungen: Wir führen Due-Diligence-Prüfungen aller externen Anbietern durch (dabei überprüfen wir den Ruf jedes Anbieters und fordern ihn zur Beantwortung eines Fragebogens auf), stellen detaillierte Fragen während des Auftragsvergabeverfahrens und verpflichten unsere Zulieferer vertraglich zur Einhaltung der Verordnung.

Kunden

TOG bietet seine Dienste keinen Unternehmen an, die mit Sklaverei, Menschenhandel, Zwangs- oder Kinderarbeit in Verbindung gebracht werden. Sollte TOG feststellen, dass ein Kunde in eine dieser Aktivitäten involviert ist oder sie auf irgendeine Weise unterstützt, wird die Dienstleistungsvereinbarung mit diesem Kunden umgehend beendet.

Risiko und Reaktion

TOG geht davon aus, dass das Risiko von Sklaverei, Menschenhandel oder Kinderarbeit innerhalb unseres Unternehmens und unserer Lieferkette gering ist. Wir führen dies vor allem auf unsere Branche zurück sowie auf unsere Richtlinien und Vorgehensweisen. Jedoch werden wir unsere Lieferkette weiterhin genauestens überwachen, sodass wir maßgebliche Änderungen, die unsere Zulieferer betreffen, umgehend erkennen. Bei Verdacht auf jegliche Aktivitäten, die nicht in Einklang mit der Verordnung stehen, wird TOG Ermittlungen anstellen und geeignete Maßnahmen ergreifen.

Pläne für die Zukunft

TOG verpflichtet sich, laufend sicherzustellen, dass mithilfe seiner Richtlinien und Vorgehensweisen Sklaverei, Menschenhandel, Zwangs- und Kinderarbeit im Rahmen von und im Zusammenhang mit den Geschäften des Unternehmens vermieden werden. Das Unternehmen wird seine Vorgehensweisen, einschließlich Mitarbeiterschulungen, regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass diese Themen dauerhaft in Einklang mit der Verordnung und im Rahmen guter Geschäftspraktiken Beachtung finden.

Zuständigkeit

Die Direktoren und Geschäftsleitung von TOG sind zuständig für:

  • die Implementierung dieser Stellungnahme;

  • die Bereitstellung geeigneter Ressourcen und Investitionen zur Risikoreduzierung hinsichtlich Sklaverei und Menschenhandel innerhalb des Unternehmens und seiner Lieferkette;

  • die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Vorgehensweisen des Unternehmens;

  • die Gewährleistung der Einhaltung aller Punkte, die in dieser Stellungnahme festgehalten sind.

Überprüfung, Veröffentlichung und Feedback

Diese Stellungnahme wird jährlich überprüft und veröffentlicht. TOG freut sich über Feedback zu dieser Stellungnahme von seinen Interessenvertretern. Unsere Kontaktdetails zur Übermittlung von Feedback finden Sie auf der TOG-Webseite (www.theofficegroup.com).

Bestätigung

Diese Stellungnahme wurde vom Vorstand bestätigt und am 8. April 2019 in seinem Auftrag unterzeichnet. 

Unterschrift

 

Charlie Green

Mitbegründer und Co-CEO

The Office Group Limited

 

* Die Regelung UK Modern Slavery Act 2015 findet für Deutschland keine Anwendung. Mit unserem Hauptsitz in Großbritannien ist unsere Mutterfirma jedoch verpflichtet dieses britische Gesetz anzuwenden. Daher möchten wir Ihnen Einblick in diese Unterlage geben.